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Unsere Region

 

Die Region Hohenlohe liegt im Nordosten Baden-Württembergs. Das Kerngebiet erstreckt sich über die Landkreise Schwäbisch Hall und den Hohenlohekreis. Aber auch Teile der Bewohner angrenzender Landkreise fühlen sich dem Kulturraum Hohenlohe verbunden.

 

Grundsätzlich werden die Gegenden der Landkreise Hohenlohe und Schwäbisch Hall an den beiden Flüssen Kocher und Jagst als typisch hohenlohisch bezeichnet.


Die Region Hohenlohe ist zum Teil auch heute noch sehr ländlich geprägt. Erzeugnisse wie Milch- und Käseprodukte, Bio-Backwaren sowie Fleisch- und Wurstprodukte aus überwiegend artgerechter Haltung machen die Landwirtschaft zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Region.


Das Hohenloher Land zeichnet sich durch eine reiche Artenvielfalt aus. Gründe dafür sind die facettenreichen Lebensräume und klimatischen Unterschiede in der Region.


Im Hohenloher Land gibt es viele Naturschutz-, Vogel- und Landschaftsschutzgebiete sowie Naturdenkmäler. Zu den bekanntesten Naturschutzgebieten zählen das Brettachtal im Hohenlohekreis, das Untere Bühlertal und das Jagsttal mit Seitentälern zwischen Crailsheim und Kirchberg im Kreis Schwäbisch Hall.

 

Der typische Hohenloher ist ein verschmitzter und fleißiger Mensch und ist tief mit der Region verwurzelt. Landwirtschaftliche und handwerkliche Berufe spielen auch heute noch eine wichtige Rolle beim Broterwerb in der Region. Darüber hinaus gibt es überall Gassen-, Straßen- und Weinfeste, im Volksmund gerne auch als Hocketse bezeichnet.
Die Region Hohenlohe wirbt übrigens mit ihrem Status als Genießerland. So ist die Region stolz auf die Weine, die im Jagst-, Kocher- und Taubertal angebaut werden. Eine hohe Anzahl an Dorfkäsereien und Bio-Bauernhöfen festigen den Ruf der Region als Naturregion.

 

Aus 8 Gemeinden und Ortschaftsteilen kommen mittlerweile die Weine der Kochertalkellerei.

 

Belsenberg gehört verwaltungsrechtlich zur unmittelbar benachbarten Stadt Künzelsau. Die Winzer des kleinen Fleckens haben sich jedoch der Kochertalkellerei in Ingelfingen angeschlossen. Belsenberg verfügt über die eigene Einzellage "Heilig Kreuz".

 

Mitten im Jagsttal liegt Bieringen, ein Ortsteil der durch das Kloster bekannten Gemeinde Schöntal. Hier mündet auch der Erlenbacht in die Jagst. Rund um die Ortschaft stehen vor allem Schwarzriesling- und Müller-Thurgau-Reben in den Weinbergen

 

Der Teilort Criesbach, der zu Ingelfingen gehört, hat seinen Namen vermutlich von einer Person. Die Siedlung an sich basiert auf einer Ausbausiedlung des frühen Mittelalters. Wahrscheinlich bereits seit dem 14. Jahrhundert wird dieser Ort durch den Weinbau geprägt. im 18. Jh. war der Wein die Haupteinnahmequelle. Heute liegt die Ortschaft idyllisch inmitten von sich weit erstreckenden Weinbergen.

 

Dörzbach hat eine sehr lange Weinbautradition. Die Ortschronik besagt, dass 1826 397 Morgen (entspricht 131 ha) Rebflächen bestockt waren und Dörzbach hiermit die drittgrößte Weinbaugemeinde in Württemberg gewesen ist.

1997 war Dörzbach Pionier in Sachen Querterrassierung. Als erste Kleinquerterrassen-Rebflurbereinigung in Württemberg wurden 7 ha Steilhänge umgestellt. Gleichzeitig wurde dem Naturschutz Genüge getan mit einer Ausgleichsfläche für die "Östliche Grille" und die "rotflügelige Ödlandschrecke", welche in unserem Weinbaugebiet ansässig sind.

1979/1980 kam aus Dörzbach die Hohenloher Weinkönigin Gudrun, welche im Folgejahr die Württembergische Weinprinzessin gewesen ist. Im Jahr 1998/1999 errang Silke Raasch aus Dörzbach die Hohenloher Weinköniginnenkrone und wurde 1999/2000 Württembergische Weinkönigin.

Im Jahr 2010 werden insgesamt 16 ha Rebfläche bewirtschaftet - mit den Sorten Silvaner, Riesling, Müller-Thurgau, Blauer Spätburgunder, Schwarzriesling und Samtrot.

 

Forchtenberg, das ist lebendiges Mittelalter, in Stein verewigte Geschichten, Mauern, Türme und Tore, malerische Gassen, zahlreiche Fachwerkhäuser, Brunnen und die Burgruine mit ihren gewaltigen Kellergewölben.

Bunt und vielfältig ist die Landschaft rund um das alte Weinstädtchen. Ob allerdings die Alemannen im vierten Jahrhundert, deren Siedlung man in den sechziger Jahren am Fuß des Flatterberges gefunden hat, schon Wein angebaut haben, ist nicht bekannt.

Fest steht jedenfalls, dass bereits im 13. Jahrhundert der Weinbau sehr verbreitet und der Wein von den Kocherhängen vielgeschätzt gewesen ist.

Wahrscheinlich hat auch die bekannte Bildhauerfamilie Kern sich vom Forchtenberger Wein zu berühmten Kunstwerken inspirieren lassen. Vom 30-jährigen Krieg konnte sich das kleine Städtchen nur schwer erholen. Durch diesen Umstand blieb in Forchtenberg die mittelalterliche Bausubstanz weitgehend erhalten und wurde durch die liebevolle Restaurierung zu neuem Glanz gebracht.

Viel Interessantes gibt es in Forchtenberg zu sehen, so z.B.

- die Burgruine auf dem Schiedberg

- die Michaelskirche mit Kanzel von M. Kern

- das Kernhaus mit dem Heimatmuseum

- Fresken der romantischen Friedhofskirche

- die weitgehend erhaltene Stadtmauer

- den Diebesturm mit Verlies

- und das altehrwürdige Rathaus, welches Wohnsitz der Familie Scholl ("Die weiße Rose") gewesen ist.

 

Ingelfingen zählte zu den ersten Genossenschaften im Lande, wurde 1892 als Weingärtnerverein gegründet und 1899 als Weingärtnergesellschaft in das Genossenschaftsregister eingetragen.

Um 1037 wurde Niedernhall erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt von der Sole, die über Jahrhunderte in Niedernhall gefördert wurde. Neben dem Salz stellt der Weinbau das zweite Standbein dar. Ca. 40 ha Weinbaufläche liegen auf der Gemarkung Niedernhall. Unter dem Namen "Distelfink" wird der Wein dort seit Jahren vermarktet

 

Weißbach liegt im mittleren Kochertal des schönen Hohenloher Landes und wurde 1283 erstmals urkundlich erwähnt. Dank des größten örtlichen Arbeitgebers, der Konrad Hornschuch AG, hat sich der Ortsteil Weißbach vom einstigen landwirtschaftlichen Haupterwerb inzwischen zum attraktiven Gewerbestandort gewandelt.